Essen

Joud steht mit mehreren Spraydosen in den Händen vor der Spraywand.

Graffiti spricht mehrere Sprachen – auch die von Joud

„I don’t want to pause, but I have to “, sagt Joud Kaith. Sofort lässt er die Sporttaschen fallen. Metall stößt gegeneinander. Joud setzt sich auf die Bank. Von der Brücke aus sehen wir sein Ziel. Mitten in einem Park mit grüner Wiese, Spielangeboten und Parkbänken steht eine Mauer. Es ist eine besondere Mauer: Hier darf man Graffiti sprayen. Ganz legal. Deshalb fällt die bunte, besprayte und bildreiche Mauer sofort ins Auge. Von Orange und Lila über Schwarz und Weiß - hier treffen alle Kontraste aufeinander. An dieser Wand haben viele gearbeitet. Heute wollen das auch Joud und Kate....

Das Ruhrgebiet zum feministischen Kampftag

Rund um den feministischen Kampftag am 08. März finden im Ruhrgebiet Demonstrationen, Ausstellungen, Workshops und mehr statt. STROBO hat für euch eine Auswahl an kulturellen Veranstaltungen zusammengestellt....
STROBO-Kolumnist Jonas sitzt im lila Hemd mit beigem Kaffeebecher am Tisch.

Packende Events im März

Die ersten zaghaften Sonnenstrahlen versuchen mit aller Kraft die post-Karnevals-Grippewelle in die Schranken zu weisen. Gleichzeitig verschwindet die Absurdität Curling still und leise für die nächsten vier Jahre wieder von der Bildfläche. Und währenddessen schleicht sich ein neuer Monat ein, der sämtliche Wannabe-Instagram-Comedians dazu verleitet, die März/Merz-Wortwitze des vergangenen Wahljahres in ihre Gag-Mikrowelle zu schmeißen, um sie laff und lauwarm noch einmal in die Welt zu entlassen. Und während wir hoffen, dass der März uns einen ersten Hauch von Frühling beschert, lassen sich derartige Frühlingsgefühle vielleicht auch durch den metaphorischen Sonnenschein des Seelenlebens, die Kultur, hervorzaubern. Ich habe wieder einige herausgesucht, die das Potenzial dazu haben - und einige, die einfach wichtig sind. ...
Ryko zeigt sein Brusttattoo, er grinst, sodass seine silbernen Grills hervorblitzen.

Langen, wer biste eigentlich? Ryko im Porträt

Trainingsjacke, Brille, Vokuhila und Fluppe in der Hand. So begrüßt uns Ryko vor dem Café, in dem wir uns verabredet haben. Er raucht noch auf, dann gehen wir schnell rein. Es ist mittags und nur vereinzelt sitzen Menschen an den Holztischen des Lokals. „Ich hab hier auch mal gearbeitet“, verrät der Essener noch auf dem Weg zum Tisch. Hätte ich mir ein Lokal, in dem er gearbeitet hat, vor unserem Treffen vorstellen müssen, wäre es vermutlich eine urige Pott-Kneipe gewesen und kein Café-Restaurant, in dem es Pumpkin Espresso Martini als Special gibt. Aber Klischees bedienen und diese im nächsten Moment zu brechen, scheint eines seiner Spezialgebiete zu sein: Ryko bestellt sich ein Toast Benedict Style, mit Lachs....

Packende Events im Januar

Frohes Neues! Ich hoffe, ihr habt die Korken und nicht die Finger weggeknallt und die letzten Reste des Silvesterraclettes, des Weihnachtsbratens und der Nachf...