Das Treibhausfestival will und schafft Vieles: Mit seinem barrierearmen, diversen und lokalen Ansatz begeisterte das Festival schon im letzten Jahr das Publikum. Ihr Geheimnis: eine Mischung aus internationalen Acts und Genres sowie lokalen Kunst- und Kulturakteur*innen, die das Gelände rund um die Zeche Carl mit Installationen, bildender Kunst und Street Art bespielen. Die Veranstalter bauen Barrieren für beispielsweise Rollstuhlfahrende ab, bieten ein solidarisches Ticketsystem an und achten darauf, FLINTA* Bands und Künstler*innen einzuladen. Dieses Jahr zum Beispiel mit der Headlinerin “Fuffifufzich”. ...
Zwischen Stoffen, Sternen und Nähmaschine schneidert Jasmin Hilkens in Duisburg ihre eigene Welt. Abseits des Mainstreams. Sie ist Maßschneiderin und entwirft als Silvermoon Threads witch-vibe-inspirierte Kleidung und düster-romantische Hochzeitskleider. STROBO hat sie in ihrem Atelier besucht....
Deutschland braucht Ablenkung. Die Situation um Timmy a.k.a. Hope beschäftigt euch sicher alle genauso wie mich. Doch auch in dieser Extremsituation zeigt sich: Was den Menschen immer hilft, ist Kunst und Kultur. Man beachte nur die zahlreichen musikalischen Werke, die dem schnuckeligen Buckelwal gewidmet werden. Und auch ich habe wie immer ein paar kulturelle Highlights zusammengestellt, die euch ablenken könnten vom größten Thema unserer Zeit. Zwar sind ziemlich viele Gute dabei, aber checkt mal eure Privilegien: Immerhin habt ihr nur die Qual der Wahl und nicht die Qual des Wals. ...
Bochum ist kein Ort, der sich durch Klasse auszeichnet. Keine Szene, kein Laufsteg, kein Hotspot. Wohnblocks, eine zerfallende Universität und die Zeugen einer längst vergangenen Industriekultur. Aber genau hier passieren die Dinge, die man sonst in Berlin-Mitte erwarten würde. Trotz allem, oder eben wegen all dem, haben sich die Macher von Heirloom für Bochum entschieden.
Zion, Justin und Habien machen alles selbst: vom ersten Entwurf bis zum fertigen Druck. Jedes Design durchläuft ihre Hände, jede Farbe wird von ihnen aufgetragen, jeder Hoodie einzeln bedruckt. Die Siebdruckmaschine ist ihr wichtigstes Werkzeug – hier entsteht jedes Teil in Handarbeit. Keine Massenproduktion, keine Outsourcing. Nur sie drei und ihre Vision von Streetwear, die den Ruhrpott nicht versteckt, sondern zeigt. ...
D Sommerloch kommt langsam. Wird Zeit, dass jemand langsam den ersten Wels des Jahres schießt. Immerhin ist das Wetter auch angemessen sommerlich. Aber das Jahr ist schließlich auch schon wieder halb rum, die erste Pandemie nach Corona ist vorbeigezogen, bevor sie auch nur begonnen hatte und selbst Zahide ist inzwischen 16, kurzum: die Zeit fliegt mal wieder an uns vorbei. Damit sie weiterfliegt – und das tut sie ja bekanntlich, wenn man Spaß hat – kommen hier die spaßigsten Veranstaltungen, die das Ruhrgebiet im Juni zu bieten hat....
Deutschland braucht Ablenkung. Die Situation um Timmy a.k.a. Hope beschäftigt euch sicher alle genauso wie mich. Doch auch in dieser Extremsituation zeigt sich: Was den Menschen immer hilft, ist Kunst und Kultur. Man beachte nur die zahlreichen musikalischen Werke, die dem schnuckeligen Buckelwal gewidmet werden. Und auch ich habe wie immer ein paar kulturelle Highlights zusammengestellt, die euch ablenken könnten vom größten Thema unserer Zeit. Zwar sind ziemlich viele Gute dabei, aber checkt mal eure Privilegien: Immerhin habt ihr nur die Qual der Wahl und nicht die Qual des Wals. ...
Eigentlich soll es hier aber jetzt darum gehen was ihr vor allem an den 29 Tagen ohne Tanzverbot (nicht der Youtuber, sondern die Regelung religiösen Ursprungs in unserem säkularen Land) Schönes machen könnt. ...
Trainingsjacke, Brille, Vokuhila und Fluppe in der Hand. So begrüßt uns Ryko vor dem Café, in dem wir uns verabredet haben. Er raucht noch auf, dann gehen wir schnell rein. Es ist mittags und nur vereinzelt sitzen Menschen an den Holztischen des Lokals. „Ich hab hier auch mal gearbeitet“, verrät der Essener noch auf dem Weg zum Tisch. Hätte ich mir ein Lokal, in dem er gearbeitet hat, vor unserem Treffen vorstellen müssen, wäre es vermutlich eine urige Pott-Kneipe gewesen und kein Café-Restaurant, in dem es Pumpkin Espresso Martini als Special gibt. Aber Klischees bedienen und diese im nächsten Moment zu brechen, scheint eines seiner Spezialgebiete zu sein: Ryko bestellt sich ein Toast Benedict Style, mit Lachs....
Wer Kultur machen will, braucht Geld. Da führt kein Weg dran vorbei, leider. Und das mit dem Geld ist ja immer so eine schwierige Sache, wenn man jung ist. Damit eure Projekte nicht an dem fiesen G-Wort scheitern, hier eine Liste an Förderungsprogrammen, die euch auf dem Weg unterstützen können....
„Ich wollte wissen, wie ein Mensch klingt, wenn niemand ihn ansieht.“ Das Zitat von Enrico Morricone erklingt auf Italienisch – immer und immer wieder. Der Satz soll bis zu den allerletzten Rängen durchdringen. Er wollte wissen, was im Menschen vorgeht. Das gleiche wollte der spanische Choreograf Marcos Morau über ihn herausfinden und bringt „Notte Morricone“ auf die Bühne in Recklinghausen....
Zwischen einer twerkenden Oma und einer Urne spielt sich für eine kurze Stunde das Schauspiel “Das geheime Leben der Alten” auf den Ruhrfestspielen Recklinghausen ab. STROBO-Autorin Alea war vor Ort und berichtet von Humor, Rentnersex und der Illusion der Jugend....
Anfang Januar 2025 schlug der „Tresor.West“ in Dortmund Alarm. Nach nur zwei Jahren durchgängiger Inbetriebnahme, stand der Club finanziell kurz vor dem Aus. Freier Eintritt an ausgewählten Tagen sollte die Gäst*innen zurückbringen und den „Underground“ retten. Zeit eine Bilanz zu ziehen – auch zur Verfassung der Dortmunder Clubszene. ...
Am 8. Mai veröffentlichte BRUCHBUDE das dritte Studioalbum. Auf 10 Songs in 25 Minuten schweift die die Dortmunder Band durch lauten Indie-Rock, melodischen Indie-Pop und verkörpert dabei eine unverkennbare bandtypische Selbstironie. STROBO-Autor Jon Knolle hat sich die Platte angehört....
D Sommerloch kommt langsam. Wird Zeit, dass jemand langsam den ersten Wels des Jahres schießt. Immerhin ist das Wetter auch angemessen sommerlich. Aber das Jahr ist schließlich auch schon wieder halb rum, die erste Pandemie nach Corona ist vorbeigezogen, bevor sie auch nur begonnen hatte und selbst Zahide ist inzwischen 16, kurzum: die Zeit fliegt mal wieder an uns vorbei. Damit sie weiterfliegt – und das tut sie ja bekanntlich, wenn man Spaß hat – kommen hier die spaßigsten Veranstaltungen, die das Ruhrgebiet im Juni zu bieten hat....
Zumindest für fünf Tage könnt ihr ein ganz anderes Kino-Gefühl erleben: Beim 14. Dortmunder Tresen Filmfestival wird aus Kino wieder Kultur. Anstatt großen Hollywood-Produktionen werden hier kostenlos nischige Kurzfilme gezeigt. Das Besondere: Zum Schauen geht es nicht ins UCI oder Cineplexx, sondern an Orte, die bis auf den Anfangsbuchstaben wenig mit Kinos gemein haben – kultige Kneipen Dortmunds. Also freut euch auf fünf Abende mit künstlerischen Filmen in kultigen Bars für kostenlosen Eintritt. Hier fünf Empfehlungen aus der STROBO-Redaktion. ...
Zur Kultur des Ruhrgebiets gehören nicht nur Musik und Malerei, auch Poetry Slams sind fest verankert in der Szene. Wir zeigen euch die coolsten Orte im Pott, bei denen ihr regelmäßig bei „Dichterwettstreiten“ zusehen oder sogar teilnehmen könnt....
An einem Mittwoch im April hieß es wieder: Stifte, Fineliner, Pinsel raus und gemeinsam sketchen. Das Café Mundgerecht in Essen veranstaltet einmal im Monat den „Shitty Paper“ -Malabend, bei dem Malutensilien und musikalische Begleitung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. STROBO-Autorin Ineke Krause war einen Abend dabei. ...
Die Ruhrtriennale ist auch 2025 wieder mit einem umfangreichen Programm gestartet und hat dafür unter anderem die Essener Kirche Katernberg als Spielort auserkoren. Die Kirche wurde für "124 Years of Reverb" insgesamt 8 Stunden lang mit Musik des Radiohead-Gitarristen Jonny Greenwood bespielt. STROBO-Autor John Schmidt war dabei und berichtet von andächtigem Innehalten und dem Abdriften in unbekannte Sphären. ...
Der Rapper LinezPM veröffentlicht seit fünf Monaten Songs. Seine Lieder schweben zwischen melodiösem R’n’B-Vibe, Rap-Elementen, atmosphärischen Synths und intimen Momenten. „Mir geht’s weniger um krasse Lyrics. Ich will einen Vibe erschaffen“, sagt er. Der 25-Jährige lebt und produziert im Dortmund, fühlt sich dem Ruhrpott verbunden und möchte sich über dessen Grenzen hinaus einen Namen machen....
Zumindest für fünf Tage könnt ihr ein ganz anderes Kino-Gefühl erleben: Beim 14. Dortmunder Tresen Filmfestival wird aus Kino wieder Kultur. Anstatt großen Hollywood-Produktionen werden hier kostenlos nischige Kurzfilme gezeigt. Das Besondere: Zum Schauen geht es nicht ins UCI oder Cineplexx, sondern an Orte, die bis auf den Anfangsbuchstaben wenig mit Kinos gemein haben – kultige Kneipen Dortmunds. Also freut euch auf fünf Abende mit künstlerischen Filmen in kultigen Bars für kostenlosen Eintritt. Hier fünf Empfehlungen aus der STROBO-Redaktion. ...
„Let‘s give Moers a try.“ Das Schlosstheater ist eines der kleinsten Theater Deutschlands, aber genau das schätzt Florian an seinem neuen Arbeitsplatz. Moers wird schnell zur zweiten Heimat, dabei hilft auch die Mentalität des Ruhrgebiets. Was gefällt Florian am Ruhrgebiet am meisten? „Die Leute sind das Beste. Die Leute sind so geil, die Leute sind so nett. Also die meisten.“ ...
Urbane Künste Ruhr haben mit ihrer Grand Snail Tour den ersten Winter überlebt. Bevor es weiter in den ersten Frühling geht, geht es ins Gespräch - Britta Peters und Julian Rauter gewähren einen Blick ins Schneckenhaus. STROBO-Autorin Anastasia erfährt, was die Schnecke auf ihre Strecke bringt. Fest steht: Der Weg ist das Ziel....
Null:ae ist als freischaffender Künstler in Essen unterwegs. Er gibt Workshops, hostet Ausstellungen und überlegt immer wieder, welche Kreativangebote er in Essen noch anbieten könnte. STROBO hat den Künstler auf mehrere Kaffees und ein Gespräch getroffen und dabei mehr über seine Leidenschaft erfahren....
Vesela Stanoeva ist digitale Künstlerin, Kuratorin, Szenografin und Dozentin. Sie gründete mit einer Kollegin das Kollektiv „Ruhrgebieterinnen“, um Frauen in der digitalen Kunstszene zu stärken. Ihre Installationen und Ausstellungen sind nicht nur zum Anschauen, sondern besonders zum Anfassen und Erleben gedacht. Vesela erzählt STROBO, was sie mit ihrer Kunst bewirken will....
Ab dem 29. Mai ist es wieder soweit: Das Blaues Rauschen Festival findet statt. Welche Highlights ihr bis zum Festival-Ende am 12. Juni mitnehmen solltet....
Das Treibhausfestival will und schafft Vieles: Mit seinem barrierearmen, diversen und lokalen Ansatz begeisterte das Festival schon im letzten Jahr das Publikum. Ihr Geheimnis: eine Mischung aus internationalen Acts und Genres sowie lokalen Kunst- und Kulturakteur*innen, die das Gelände rund um die Zeche Carl mit Installationen, bildender Kunst und Street Art bespielen. Die Veranstalter bauen Barrieren für beispielsweise Rollstuhlfahrende ab, bieten ein solidarisches Ticketsystem an und achten darauf, FLINTA* Bands und Künstler*innen einzuladen. Dieses Jahr zum Beispiel mit der Headlinerin “Fuffifufzich”. ...
Zwischen Stoffen, Sternen und Nähmaschine schneidert Jasmin Hilkens in Duisburg ihre eigene Welt. Abseits des Mainstreams. Sie ist Maßschneiderin und entwirft als Silvermoon Threads witch-vibe-inspirierte Kleidung und düster-romantische Hochzeitskleider. STROBO hat sie in ihrem Atelier besucht....
Ein großes Backsteingebäude, ein kleines Theater voll mit Schauspiel, Begegnungen und Kunstexperimenten. Erst vor ein paar Wochen stand STROBO-Reporterin Ilka Gartner schon einmal auf dem Gelände des Maschinenhaus Essen, um ein Porträt über diesen „Produktionsort der Künste“ zu schreiben. Doch am Ende blieb mehr als das – denn Ilka wagte sich selbst an eines dieser Kunstexperimente....
Seit 2002 ist Michael Goehre Poetry-Slammer und gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Szene. Seine Slamtexte, Kolumnen und Bücher haben häufig ein Thema: Metal. Seit 2015 wohnt er in Essen. STROBO hat ihn in seiner Stammkneipe getroffen....
Was denken junge Schriftsteller:innen aus dem Ruhrgebiet über das Leben und die Welt? Das literaturgebiet.ruhr und STROBO wollen diese Stimmen hören und veröffentlichen 2023 jeden Monat einen Text in der Rubrik STROBO:Stimmen. Erwarten könnt ihr Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und vieles mehr...
1,85 Meter kommen auf mich zu. Der Wind zerrt an ihrem Zopf, während sie den Gehweg entlangläuft. Verpackt in Schwarz, Hände in den Taschen. Sie winkt vorsichtig, fast entschuldigend. Vor dem Schaufenster des Literaturhauses im Dortmunder Kreuzviertel bleibt Julia Regnath stehen. Betrachtet sich selbst nicht. Die Bücher aber schon. Jeden zweiten Monat trifft sie sich hier mit anderen Autoren zum Vorlesen eigener Texte....
Aber was geht sonst noch Live? Mit garantiert gutem Ton und keinem Ohrensausen danach. Und lokal. Genau! Orchester! Schließt euch also meinem Vorsatz an und besucht die coolen Orchester des Ruhrgebiets, die auch richtig viel für junge Menschen zu bieten haben! Allen voran die Duisburger Philharmoniker, ein A-Orchester und das mitten im schönsten Ort der Welt (Ruhrgebiet natürlich). ...
Wer Kultur machen will, braucht Geld. Da führt kein Weg dran vorbei, leider. Und das mit dem Geld ist ja immer so eine schwierige Sache, wenn man jung ist. Damit eure Projekte nicht an dem fiesen G-Wort scheitern, hier eine Liste an Förderungsprogrammen, die euch auf dem Weg unterstützen können....
Was passiert, wenn man die männlich dominierte Eventbranche aufbricht und neu denkt? Wenn man Platz für Menschen schafft, die sich ihn oft hart erkämpfen müssen? Das erste FLINTA* Festival in Dortmund liefert Antworten (auf diese Fragen). STROBO-Autorin Anna war zu Besuch....
Gegründet zur letzten Europawahl und inspiriert vom ersten Wahlrecht ab 16, macht die Initiative Ruhrpott für Europa (RfE) seitdem Politik für junge Menschen im Ruhrgebiet erlebbar. Im STROBO Interview sprechen Gründer Milad Tabesch und Head of Communications Selvican Sahin über ihre bisherigen Meilensteine, warum ihr Engagement gerade für junge Menschen so wichtig ist – und den Launch ihres neuen Magazins „Junge Ruhrpott Agenda“ kurz vor der Kommunalwahl....
An einem Mittwoch im April hieß es wieder: Stifte, Fineliner, Pinsel raus und gemeinsam sketchen. Das Café Mundgerecht in Essen veranstaltet einmal im Monat den „Shitty Paper“ -Malabend, bei dem Malutensilien und musikalische Begleitung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. STROBO-Autorin Ineke Krause war einen Abend dabei. ...