Radeln und mit der Bahn entspannt nach Hause: 5 Radtouren im Ruhrgebiet

Dieser Beitrag wurde finanziert durch: Verkehrsbund Rhein-Ruhr

Ihr glaubt das Ruhrgebiet ist alles andere als geeignet, um es mit dem Fahrrad zu erkunden? Wir beweisen euch das Gegenteil. Hier findet ihr 5 Rad-Routen, die ihr problemlos mit dem Zug erreichen und an einem Tag erradeln könnt – oder ihr steuert das Ziel direkt an und macht zurück in Bus und Bahn ein Nickerchen. 

Fahrradtouren mit ÖPNV haben einen großen Vorteil: Der Weg zurück geht einigermaßen schnell und als Belohnung nach zwei bis fünf Stunden auf dem Fahrrad kann man sich schon in der grünen Naturkulisse ein Bierchen zischen, ohne den ganzen Weg mit schweren Beinen wieder zurückradeln zu müssen. Wer sowieso ein Semesterticket oder ein YoungTicketPLUS besitzt, hat den Service bereits inklusive. Alle anderen zahlen für das FahrradTicket des VRR zusätzlich nur 3,70 € und können dann 24 Stunden mit gutem Gewissen das Fahrradabteil nutzen. Aber kommen wir zur ersten Route.

1. Die Trinkhallen-Tour

Trinkhallen im Ruhrgebiet sind ein immaterielles Kulturerbe: Sie sind nicht nur für dich da, wenn alles andere zu hat, sie sind auch Treffpunkt und Kummerkasten. Motivierte Radler:innen können von Duisburg bei Rosis Stübchen über Gelsenkirchen und Essen bis nach Dortmund zum Minimarkt fahren und sich abends wieder in den Zug setzen. Wer sich eher den Angeboten der einzelnen Trinkhallen widmen möchte, für den gibt es ein großes Angebot in Essen und Umgebung. Da sich alle Ziele in Städten befinden, reicht ein Blick in die VRR App und der gemütliche Heimweg ist gesichert.

Eine Auflistung der Trinkhallen findet ihr hier.

2. 2,5 Stunden Alpenvorland am Kemnader See

Aber nun zur Erholung in der Natur: Der Kemnader See in Witten Herbede ist ein Stausee mitten im Grünen und ein paar Bergen drum herum, sodass man beim Radfahren und gutem Wetter sogar etwas Alpenvorlands-Vibes bekommt. Vom Wittener Hauptbahnhof fährt man eine Viertelstunde unter anderem an der Zeche Nachtigall vorbei, ehe die richtige Route beginnt. Die führt dann einmal um den See und entlang der Ruhr durch Hattingen und Sprockhövel. Ohne Pausen hat man die Tour schlussendlich in 2,5 Stunden durch. Somit sitzt ihr mit dem FahrradTicket in nullkommanix wieder im Zug nach Hause. Die genaue Tour findet ihr hier.

3. Tour de Stausee in Haltern

Route Nummer 3 beginnt im nordöstlichen Ruhrgebiet in Haltern am See. Das beschauliche Städtchen und Heimat von Produzent JSUNT erreicht ihr von Dortmund aus mit dem Zug in ungefähr einer Stunde, wobei euch die Bahn im weniger Asphalt lastigen Ruhrgebiet herauslässt. See-Fans werden dann in etwa drei Stunden vom Halterner Stausee über eine alte Schleuse und Alleen, die streckenweise an den französischen Canal Du Midi erinnern, bis zum Hullerner Stausee geführt. Eine Fahrt mit der Fähre gibt es zudem auch noch. Hier findet ihr die Route.

4. Von Duisburg an die holländische Grenze

Etwas anspruchsvoller wird die nächste Route, die euch stetig entlang des Rhein von Duisburg an die holländische Grenze nach Emmerich führt. Das Gute dabei ist: Das Streckengebiet des VRR erstreckt sich weit über das Ruhrgebiet hinaus, weswegen die 3,70 € für das FahrradTicket für den ganzen Tag gut angelegt sind. Vom Duisburger Hauptbahnhof aus seid ihr auf dem RheinRadWeg mindestens 4,5 Stunden unterwegs und könnt Zwischenstopps im beschaulichen Rheinberg oder dem durch Schulausflüge bekannten Xanten einlegen. Der RE19 bringt euch anschließend wieder nach Duisburg. Für all diejenigen, die dann noch weiter schwitzen möchten: Das Stapeltor hat am Wochenende oft exzellente Partys!

5. Auf Entspannt: Von Essen nach Wuppertal in 2,5 Stunden

Quasi in die entgegengesetzte Richtung führt der Panoramaradweg Niederbergbahn von Essen Kettwig nach Wuppertal ins Bergische Land. „Berge und Fahrrad??!! Neee!“ mögen da einige denken, allerdings sind es auch nur maximal 450m nach oben und die lohnen sich. Die Strecke bietet Viadukte, einen alten Steinbruch und die Altstadt von Wülfrath mit süßen Fachwerkhäusern und: Wuppertal. Die Uni-Stadt Wuppertal ist zwar nicht Essen (und noch nicht einmal das Ruhrgebiet), junge Kultur gibt’s hier aber auch in Masse. Ansonsten bringt euch die Bahn auch in einer Stunde direkt nach Essen Rüttenscheid, wo ihr statt einer Fahrradtour dann eine abwechslungsreiche Bartour machen könnt.

Ein kleiner Tipp zum Abschluss: Fahrt einfach los. Irgendwo wartet immer eine schöne Ecke auf euch und mit der VRR App werdet ihr garantiert auch wieder nach Hause finden.

Bock auf mehr STROBO? Lest hier 5 nice Tattoo-Artists aus dem Ruhrgebiet

Keine weiteren Beiträge
Mein Bild