Ruhrgebiet

Eine Bar in Ückendorf soll Gelsenkirchen verändern: Eine gute Adresse?

Die Glastür fällt zu, und der Lärm der Baustelle draußen wird leiser. Nur noch ein dumpfes Brummen dringt durch die vibrierenden Scheiben. Warmes Licht fällt von den tiefhängenden Lampen, die grünen Fliesen und goldenen Akzente der Bar spiegeln es zurück. Der Raum wirkt eher wie eine private Küche als eine Bar. Hier, in der Bar „Eine gute Adresse“, beginnt für Marius Rupieper fast jeder Morgen. Er arbeitet hier, führt Kundengespräche mit Kunden seiner Agentur und telefoniert. Manchmal bleibt er bis spät in die Nacht, wenn die letzten Gäste gegangen sind. „Ich wollte einen Ort schaffen, an dem man tagsüber arbeiten, reden und denken kann und abends zusammenkommt.“ sagt er. ...

Diese Events dürft ihr im Juni nicht verpassen

D Sommerloch kommt langsam. Wird Zeit, dass jemand langsam den ersten Wels des Jahres schießt. Immerhin ist das Wetter auch angemessen sommerlich. Aber das Jahr ist schließlich auch schon wieder halb rum, die erste Pandemie nach Corona ist vorbeigezogen, bevor sie auch nur begonnen hatte und selbst Zahide ist inzwischen 16, kurzum: die Zeit fliegt mal wieder an uns vorbei. Damit sie weiterfliegt – und das tut sie ja bekanntlich, wenn man Spaß hat – kommen hier die spaßigsten Veranstaltungen, die das Ruhrgebiet im Juni zu bieten hat....

Kino anders gedacht – Diese 5 Highlights dürft ihr beim Dortmunder Tresen Filmfestival nicht verpassen

Zumindest für fünf Tage könnt ihr ein ganz anderes Kino-Gefühl erleben: Beim 14. Dortmunder Tresen Filmfestival wird aus Kino wieder Kultur. Anstatt großen Hollywood-Produktionen werden hier kostenlos nischige Kurzfilme gezeigt. Das Besondere: Zum Schauen geht es nicht ins UCI oder Cineplexx, sondern an Orte, die bis auf den Anfangsbuchstaben wenig mit Kinos gemein haben – kultige Kneipen Dortmunds. Also freut euch auf fünf Abende mit künstlerischen Filmen in kultigen Bars für kostenlosen Eintritt. Hier fünf Empfehlungen aus der STROBO-Redaktion. ...

Diese 6 Highlights darfst du beim Treibhausfestival nicht verpassen

Das Treibhausfestival will und schafft Vieles: Mit seinem barrierearmen, diversen und lokalen Ansatz begeisterte das Festival schon im letzten Jahr das Publikum. Ihr Geheimnis: eine Mischung aus internationalen Acts und Genres sowie lokalen Kunst- und Kulturakteur*innen, die das Gelände rund um die Zeche Carl mit Installationen, bildender Kunst und Street Art bespielen. Die Veranstalter bauen Barrieren für beispielsweise Rollstuhlfahrende ab, bieten ein solidarisches Ticketsystem an und achten darauf, FLINTA* Bands und Künstler*innen einzuladen. Dieses Jahr zum Beispiel mit der Headlinerin “Fuffifufzich”. ...

Packende Events im Mai

Deutschland braucht Ablenkung. Die Situation um Timmy a.k.a. Hope beschäftigt euch sicher alle genauso wie mich. Doch auch in dieser Extremsituation zeigt sich: Was den Menschen immer hilft, ist Kunst und Kultur. Man beachte nur die zahlreichen musikalischen Werke, die dem schnuckeligen Buckelwal gewidmet werden. Und auch ich habe wie immer ein paar kulturelle Highlights zusammengestellt, die euch ablenken könnten vom größten Thema unserer Zeit. Zwar sind ziemlich viele Gute dabei, aber checkt mal eure Privilegien: Immerhin habt ihr nur die Qual der Wahl und nicht die Qual des Wals. ...

Zwischen Bühne, Hockeykabine und Hörsaal: Sängerin Mia Marissa im Porträt

Mia kramt in ihrer Tasche nach ihrem Schlüssel. Klimpernd fischt sie ihn schließlich aus der grauen Jogginghose. Wir betreten die Umkleide des Deutschen Sportklubs Düsseldorf. Es riecht ein wenig nach Abfluss. „Aber das ist eigentlich immer so“, sagt Mia. Zwischen den roten Spinden des Düsseldorfer Bundesligisten setzt sie sich auf eine der schmalen Bänke, die Tasche neben den Füßen. Hier zieht sie sich sonst um, hier dreht sie manchmal TikToks, hier bündeln sich alle Emotionen von Wut bis Freude. Heute erzählt sie. Von Musik. Von Entscheidungen, die schneller kamen, als sie gedacht hatte. ...

Stapeltor Duisburg: Von Baustelle zum sozialen Anker

Ich wünsche mir, dass sich alle neuen Ideen hier gut einspielen und wir diesen Ort hier offenhalten. Man merkt ja auch, dass so ein Ort wie das Stapeltor sehr wichtig ist, an denen man auch ohne etwas bezahlen zu müssen sein kann. Gerade diese Gemeinschaft in Zeiten, in denen viele sich allein fühlen. ...