Feministischer Kampftag: Das geht im Ruhrgebiet

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Stammtische, Workshops und ganze Aktionswochen – das alles hat das Ruhrgebiet zum feministischen Kampftag anzubieten. STROBO hat eine Auswahl an kulturellen Veranstaltungen für euch, die ihr am 8. März und darüber hinaus, besuchen könnt.

Musikstammtisch im Domicil: Diversität in der Musikwirtschaft

Viele bekannte Gesichter, davon zwei über die wir bereits berichtet haben, diskutieren am 8. März um 19 Uhr im Domicil über Geschlechtergerechtigkeit, Offenheit und Toleranz in der Musikbranche und darüber hinaus. Der Stammtisch läuft in Kooperation mit musicNRWwomen* und eingeladen sind:

  • Sonja Trautmann, Sängerin, Songwriterin und Pianistin bei Jason Pollux
  • Johanna Bauhus, Mitbegründerin des ersten offiziell sexistischen Labels Ladies&Ladys, das gegen Sexismus in der Musikbranche ankämpft
  • Dorette Gonschorek, seit 16 Jahren beim Musikverlag/-label ROOF Music/Bochum tätig
  • Felix Japes, Gründer des Veranstaltungskollektivs „Feine Gesellschaft“

Der Stammtisch ist kostenlos, es gilt die 3G-Pflicht.

Demos, Demos, Demos

Sichtbar und laut sein gehört zum feministischen Kampftag dazu! Also geht auf die Straße, wenn ihr könnt. Wo Demos im Ruhrgebiet stattfinden, erfahrt ihr in unserem Eventkalender.

„Empower Women“ Ausstellung und Flintakneipe im Stapeltor

Die Malerin Zoya stellt bis zum 12. März im Stapeltor ihre Werke über ihr Erfahrungen als Frau in Syrien aus. Zu ihrer Arbeit sagt sie: „Ich habe alles auf meiner Flucht verloren, aber eine Sache konnte ich retten: Mein Talent.“ Bevor sie nach Deutschland kam, machte sie ihren Abschluss als Lehrerin in Damaskus.

Ab dem 11. März gibt es einmal im Monat ab 17 Uhr einen FLINTA*-only Abend. Das Stapeltor will an diesem Abend einen Freiraum für Frauen, Lesben, inter*, non-binäre, trans* und agender-Personen schaffen. Außerdem gibt es an dem Abend einen Büchertausch, Kleidertausch und Musik von Female Artists.

Es gilt für beide Veranstaltungen die 2G+ Regelung.

Die feministische Aktionswoche in Bochum: Events Non-Stop bis Ende April

Bochum übertrifft sich in diesem Jahr selbst und bietet nun zum vierten Mal zum feministischen Kampftag eine Aktionswoche an. Bis Ende April könnt ihr Lesungen, Online-Vorträge und Stammtische besuchen. Auf der Website findet ihr das komplette Programm, wir stellen hier drei Highlights heraus:

Vortrag: „Schwarzer Feminismus & Intersektionalität“ von Jena Samura am 10.3 um 20 Uhr über Zoom: Jena Samura (sie/keins) ist freie Bildungsreferentin und Journalistin. Ihre Schwerpunktthemen sind Koloniale Geschlechterkonstruktionen & Schwarzer Feminismus.

Lesekreis: Das Buch „Süss“ ist gerade auf vielen feministischen Instagram-Seiten präsent. Die Autorin Ann-Kristin Tlusty analysiert in dem Buch das „sanfte und zarte“ Frauenbild in unserer Gesellschaft und entwirft eine feministische Utopie, die lautet „Dolce Vita für alle.“ Im Sozialen Zentrum in Bochum könnt ihr ab 19 Uhr das Buch diskutieren und besprechen.

Workshop: Passend zu Club-Eröffnung lernt ihr im Workshop: ’Flirten wir eigentlich gerade miteinander?‘ mehr über ein angenehmes Flirten. Fragen wie: Wie funktioniert das eigentlich mit dem (queeren) Flirten und was bedeutet dieses Wort? werden am 02.04 über Zoom von 12-15 Uhr geklärt.

Für Anmeldungen, Zoom-Links und Corona-Hinweise könnt ihr euch auf der Website der Aktionswoche informieren.

Theaterstück: Der Ursprung der Welt im Landestheater

Im April und Mai zeigt das Westfälische Landestheater „Der Ursprung der Welt“. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Comic der Schwedin Liv Strömquist. Wie das Theater den Comic auf die Bühne geholt hat und warum ihr es euch unbedingt anschauen müsst, erfahrt ihr hier: STROBO-Interview.

Bock auf mehr STROBO? Lest hier: „Empowerment ist viel zu kurz gekommen“- Florence im Interview.

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