Theater

STROBOs großer Kulturförderungskompass

Wer Kultur machen will, braucht Geld. Da führt kein Weg dran vorbei, leider. Und das mit dem Geld ist ja immer so eine schwierige Sache, wenn man jung ist. Damit eure Projekte nicht an dem fiesen G-Wort scheitern, hier eine Liste an Förderungsprogrammen, die euch auf dem Weg unterstützen können....

Packende Events im Januar

Frohes Neues! Ich hoffe, ihr habt die Korken und nicht die Finger weggeknallt und die letzten Reste des Silvesterraclettes, des Weihnachtsbratens und der Nachf...

Türkisch für Anfänger: “Istanbul” am Theater Essen

„Das sollte sich Friedrich Merz mal dringend angucken!“ Der Gedanke an den aktuellen Bundeskanzler ist leider der Erste, der mir kommt, als bei „Istanbul“ das Saallicht wieder angeht. Viel lieber würde ich wie meine Sitznachbar*innen noch weiter das Lied von Sezen Aksu mitsummen. Mithilfe der Musik einer der einflussreichsten Sängerinnen der Türkei erzählt das Stück die Geschichte von Klaus (Stefan Diekmann), der als deutscher Gastarbeiter nach Istanbul emigriert. „Istanbul“ dreht die historische Geschichte um. Nicht Deutschland benötigt dringend billige Arbeitskräfte, sondern die Türkei....

Spiel mir das Lied vom Leben – „Notte Morricone“ im Ruhrfestspielhaus

„Ich wollte wissen, wie ein Mensch klingt, wenn niemand ihn ansieht.“ Das Zitat von Enrico Morricone erklingt auf Italienisch – immer und immer wieder. Der Satz soll bis zu den allerletzten Rängen durchdringen. Er wollte wissen, was im Menschen vorgeht. Das gleiche wollte der spanische Choreograf Marcos Morau über ihn herausfinden und bringt „Notte Morricone“ auf die Bühne in Recklinghausen....

Sex im Altersheim oder “Das Geheime Leben der Alten”

Zwischen einer twerkenden Oma und einer Urne spielt sich für eine kurze Stunde das Schauspiel “Das geheime Leben der Alten” auf den Ruhrfestspielen Recklinghausen ab. STROBO-Autorin Alea war vor Ort und berichtet von Humor, Rentnersex und der Illusion der Jugend....

Ein Abend im Theater Oberhausen: “Bruder Eichmann”/”Geschwister Eichmann”

Ich fühle mich erdrückt. Die Musik, die Stimmen, die Geräusche – alles klingt mir noch in den Ohren nach. Zusammen mit dem restlichen Publikum gehe ich Richtung Pause aus dem Theaterstück und merke, dass mein Körper während den ersten eineinhalb Stunden Schauspiel angespannt war und in meinem Kopf Fragen kreisen. Aber ist das nicht genau das, was ein gutes Theater ausmacht: emotionalisieren und Fragen stellen?...