Redaktionstipp

Ryko zeigt sein Brusttattoo, er grinst, sodass seine silbernen Grills hervorblitzen.

Langen, wer biste eigentlich? Ryko im Porträt

Trainingsjacke, Brille, Vokuhila und Fluppe in der Hand. So begrüßt uns Ryko vor dem Café, in dem wir uns verabredet haben. Er raucht noch auf, dann gehen wir schnell rein. Es ist mittags und nur vereinzelt sitzen Menschen an den Holztischen des Lokals. „Ich hab hier auch mal gearbeitet“, verrät der Essener noch auf dem Weg zum Tisch. Hätte ich mir ein Lokal, in dem er gearbeitet hat, vor unserem Treffen vorstellen müssen, wäre es vermutlich eine urige Pott-Kneipe gewesen und kein Café-Restaurant, in dem es Pumpkin Espresso Martini als Special gibt. Aber Klischees bedienen und diese im nächsten Moment zu brechen, scheint eines seiner Spezialgebiete zu sein: Ryko bestellt sich ein Toast Benedict Style, mit Lachs....

STROBOs großer Kulturförderungs-Kompass

Wer Kultur machen will, braucht Geld. Da führt kein Weg dran vorbei, leider. Und das mit dem Geld ist ja immer so eine schwierige Sache, wenn man jung ist. Damit eure Projekte nicht an dem fiesen G-Wort scheitern, hier eine Liste an Förderungsprogrammen, die euch auf dem Weg unterstützen können....

Spiel mir das Lied vom Leben – „Notte Morricone“ im Ruhrfestspielhaus

„Ich wollte wissen, wie ein Mensch klingt, wenn niemand ihn ansieht.“ Das Zitat von Enrico Morricone erklingt auf Italienisch – immer und immer wieder. Der Satz soll bis zu den allerletzten Rängen durchdringen. Er wollte wissen, was im Menschen vorgeht. Das gleiche wollte der spanische Choreograf Marcos Morau über ihn herausfinden und bringt „Notte Morricone“ auf die Bühne in Recklinghausen....

Sex im Altersheim oder “Das Geheime Leben der Alten”

Zwischen einer twerkenden Oma und einer Urne spielt sich für eine kurze Stunde das Schauspiel “Das geheime Leben der Alten” auf den Ruhrfestspielen Recklinghausen ab. STROBO-Autorin Alea war vor Ort und berichtet von Humor, Rentnersex und der Illusion der Jugend....

Die Party ist noch nicht vorbei

Anfang Januar 2025 schlug der „Tresor.West“ in Dortmund Alarm. Nach nur zwei Jahren durchgängiger Inbetriebnahme, stand der Club finanziell kurz vor dem Aus. Freier Eintritt an ausgewählten Tagen sollte die Gäst*innen zurückbringen und den „Underground“ retten. Zeit eine Bilanz zu ziehen – auch zur Verfassung der Dortmunder Clubszene. ...

Keine Chance für die freie Szene?

Anfang Dezember hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bekannt gegeben, dass es in der Kulturszene in NRW zu Kürzungen kommen wird. Davon betroffen sind auch das Netzwerk Cheers for Fears – eine bittere Nachricht für die freie Szene....