KUnst

Alles in den Städten: Unheimliche Verschiebungen in Dortmund

Zur diesjährigen Ruhrtriennale haben Urbane Künste Ruhr einen Fokus auf Dortmund gelegt. Was kann Kunst heute noch? Oder vielmehr, wo? 15 künstlerische Positionen sind um den Dortmunder Hauptbahnhof herum fußläufig zu entdecken. STROBO-Autorin Anastasia Glaser stand an einem Sonntagmorgen in der Kirche und am Abend in der Nordstadt. Warum es nicht nur um Kunst, sondern um Orte geht, hat sie für euch herausgefunden....

Die Perfektionistin im Unperfekthaus

Durchgetakteter Stundenplan, Detailgenauigkeit, Druck - von der salonfähigen Diagnose der Perfektionistin kann sich STROBO-Autorin Lea Szymanski wohl nicht ganz freisprechen. Gerade deshalb hat sie das „Unperfekthaus“ in ihrer Heimatstadt Essen schon immer neugierig gemacht. Ein Besuch, der das Verständnis von Leidenschaft und Erfolg neu erkundet....

Diese Events dürft ihr im Juli nicht verpassen

Welches Team seid ihr, wen findet ihr geiler, Ronaldo oder Messi, Infantino oder Trump? Wer erinnert sich noch dunkel an die Boykott Diskussionen, irgendwas war da doch, oder? Ach, es ging wohl irgendwie im Hupen der Autokorsos unter. Das dient hier übrigens alles nur der Unterhaltung, ich boykottiere ja auch nicht. Außer an den Tagen, an denen ich stattdessen ein tolles Kulturevent besuchen kann. Davon gibt’s auch im Juli zum Glück einige und wer wäre ich, sie euch vorzuenthalten?...

Keine Szene, kein Laufweg, trotzdem Heirloom – Streetwear im ehemaligen Industriegebiet

Bochum ist kein Ort, der sich durch Klasse auszeichnet. Keine Szene, kein Laufsteg, kein Hotspot. Wohnblocks, eine zerfallende Universität und die Zeugen einer längst vergangenen Industriekultur. Aber genau hier passieren die Dinge, die man sonst in Berlin-Mitte erwarten würde. Trotz allem, oder eben wegen all dem, haben sich die Macher von Heirloom für Bochum entschieden. Zion, Justin und Habien machen alles selbst: vom ersten Entwurf bis zum fertigen Druck. Jedes Design durchläuft ihre Hände, jede Farbe wird von ihnen aufgetragen, jeder Hoodie einzeln bedruckt. Die Siebdruckmaschine ist ihr wichtigstes Werkzeug – hier entsteht jedes Teil in Handarbeit. Keine Massenproduktion, keine Outsourcing. Nur sie drei und ihre Vision von Streetwear, die den Ruhrpott nicht versteckt, sondern zeigt. ...
Joud steht mit mehreren Spraydosen in den Händen vor der Spraywand.

Graffiti spricht mehrere Sprachen – auch die von Joud

„I don’t want to pause, but I have to “, sagt Joud Kaith. Sofort lässt er die Sporttaschen fallen. Metall stößt gegeneinander. Joud setzt sich auf die Bank. Von der Brücke aus sehen wir sein Ziel. Mitten in einem Park mit grüner Wiese, Spielangeboten und Parkbänken steht eine Mauer. Es ist eine besondere Mauer: Hier darf man Graffiti sprayen. Ganz legal. Deshalb fällt die bunte, besprayte und bildreiche Mauer sofort ins Auge. Von Orange und Lila über Schwarz und Weiß - hier treffen alle Kontraste aufeinander. An dieser Wand haben viele gearbeitet. Heute wollen das auch Joud und Kate....