Kollektiv

Keine Szene, kein Laufweg, trotzdem Heirloom – Streetwear im ehemaligen Industriegebiet

Bochum ist kein Ort, der sich durch Klasse auszeichnet. Keine Szene, kein Laufsteg, kein Hotspot. Wohnblocks, eine zerfallende Universität und die Zeugen einer längst vergangenen Industriekultur. Aber genau hier passieren die Dinge, die man sonst in Berlin-Mitte erwarten würde. Trotz allem, oder eben wegen all dem, haben sich die Macher von Heirloom für Bochum entschieden. Zion, Justin und Habien machen alles selbst: vom ersten Entwurf bis zum fertigen Druck. Jedes Design durchläuft ihre Hände, jede Farbe wird von ihnen aufgetragen, jeder Hoodie einzeln bedruckt. Die Siebdruckmaschine ist ihr wichtigstes Werkzeug – hier entsteht jedes Teil in Handarbeit. Keine Massenproduktion, keine Outsourcing. Nur sie drei und ihre Vision von Streetwear, die den Ruhrpott nicht versteckt, sondern zeigt. ...

Stapeltor Duisburg: Von Baustelle zum sozialen Anker

Ich wünsche mir, dass sich alle neuen Ideen hier gut einspielen und wir diesen Ort hier offenhalten. Man merkt ja auch, dass so ein Ort wie das Stapeltor sehr wichtig ist, an denen man auch ohne etwas bezahlen zu müssen sein kann. Gerade diese Gemeinschaft in Zeiten, in denen viele sich allein fühlen. ...
Die Fotografin Aldona Lis zeigt in ihrer Arbeit “Ich sehe was, was du nicht siehst” einen unvollständigen 3D-Druck ihres eigenen Zimmers.

Runde Sache, diese Runde Ecke

Die Geschichte der Runden Ecke beginnt – wie soll es auch anders sein – mit einer runden Ecke. Mit einem dunklen, runden Holztisch in der WG-Küche von Celia Homann und Cynthia Ruf. Die Fotografiestudentinnen der FH Dortmund saßen mit ihrer Freundin Catharina Cerny beim Frühstück. Es ist die Zeit, in der Social Distancing und Online Uni noch nicht lange her sind. Die drei wünschen sich mehr Kontakt mit ihren Kommilitoninnen, Fotografiekolleg*innen aus dem Ruhrgebiet und Experten aus der Szene. ...

„Ein Festival von vielen Freund*innen für viele Freund*innen“

Das Veranstaltungskollektiv “KONTAKTFELD”, das sind Maximilian Finke, Michael Leniart und Robert Schulz. Zusammen veranstalten sie nischige Clubkonzerte im Ruhrgebiet. Dabei haben sie immer den Anspruch, ihren Gäst*innen ein diverses Programm zu fairen Eintrittspreisen zu bieten. Das versuchen die drei dieses Wochenende ein weiteres Mal mit ihrem ersten eigenen Festival....

Mehr Kreativität für FLINTA* im Ruhrgebiet: Das Kollektiv FLINTASY im Interview

Es ist ein regnerischer Samstag in Gelsenkirchen. In einem kleinen Raum in der Bochumer Straße treffen sich um die zehn FLINTA*-Personen aus dem Ruhrgebiet. Hier wollen sie gemeinsam kreativ werden. Auf den zwei Tischen in der Mitte stehen Kerzen, Blumen, Modelliermasse und entsprechendes Werkzeug. Es wird gelacht, modelliert und gemalt. Die Auftaktveranstaltung der Embodiment-Workshopreihe des Kollektivs FLINTASY. ...

Next Gen Politik im Ruhrgebiet, Habibi! – „Ruhrpott für Europa“ im STROBO-Interview 

Gegründet zur letzten Europawahl und inspiriert vom ersten Wahlrecht ab 16, macht die Initiative Ruhrpott für Europa (RfE) seitdem Politik für junge Menschen im Ruhrgebiet erlebbar. Im STROBO Interview sprechen Gründer Milad Tabesch und Head of Communications Selvican Sahin über ihre bisherigen Meilensteine, warum ihr Engagement gerade für junge Menschen so wichtig ist – und den Launch ihres neuen Magazins „Junge Ruhrpott Agenda“ kurz vor der Kommunalwahl....